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Fünf Rollstühle stehen in einer Reihe vor einer Wand.

Berichte vom Inklusionssport

Meine erste Zeit als Inklusionskoordinator des KSV Dithmarschen

Moin. Mein Name ist Sönke Dohrn und ich bin seit August der neue Inklusionskoordinator vom KSV Dithmarschen. Seit ca. 10 Jahren bin ich für die Federballsparte des ABC Wesseln Spartenleiter. Durch diese Funktion wurde ich vom OGT der Grundschule Wesseln für eine Federball AG angefragt und mache dieses immer noch mit großer Freude. Beim ABC Wesseln habe ich beim Vorstandsteam mitgearbeitet und habe unter anderem dort bei den Planungen für Faschingsfeier und Laternelaufen mitgewirkt. Beim MTV bringe ich mich bei der Torballsparte mit ein. Torball – auch Blindenhandball genannt – ist ein inklusiver Sport, bei dem sehende und blinde Menschen zusammen Sport treiben können.
Der Posten des Inklusionskoordinator wurde geschaffen, damit die Spartenleiter – und deren Helfer – die in ihren Sparten Sport für Menschen mit und ohne Behinderung anbieten, einen Ansprechpartner haben, der für Fragen, Wünsche und Anliegen ein offenes Ohr hat.

Wie beantrage ich Fördergelder?

Da ich selber als Helfer für unseren Spartenleiter Sören Bröcker im Torballteam des MTV Heide tätig bin, hatte ich auch gleich ein Anliegen, welches ich dann als „Inklusionskoordinator“ bearbeitet habe. Somit hatte ich für die erste Zeit mir meine eigene Arbeit mitgebracht. Wir haben bisher noch keine eigenen Torballtore. Bisher behelfen wir uns mit Kästen und Leinen, um ein Torballtor mit der Breite von 7m und einer Höhe von 1,30m zu simulieren. Für die Ausrichtung eines Bundesligaturniers brauchen wir unbedingt solche „echten“ Tore – unsere Behelfskastentore sind für solche Turniere nicht zulässig. Ich betrachtete dies auch als eine erste Übung für mich – die Beantragung von Fördergeldern zu erlernen an einem sehr praktischen Beispiel. Das wird dann nützlich sein, wenn andere inklusive Vereinssparten eine Förderung für ihre Projekte haben wollen. Ich erhielt von meinen Kollegen beim KSV Dithmarschen den Hinweis, dass für Fördergelder der Jugendbildungsreferent Klaus Rienecker (Inklusion im und durch Sport) der richtige Ansprechpartner ist. Also habe ich mit ihm telefoniert und schon am nächsten Tag kam er aus Kiel, um mit mir über die Grundsätze von Förderungen zu sprechen. Wichtig ist, dass noch keine Kosten verursacht werden dürfen, solange der Förderantrag noch nicht genehmigt ist. Wer also ein Projekt von einer Stiftung oder aus Landesmitteln gefördert haben will, muss Geduld haben. Wer schon Aufträge rausgibt ohne eine Förderzusage abzuwarten, der wird selber auf den Kosten sitzenbleiben. Das ist erst mal das Wichtigste. Inzwischen weiß ich einiges, was bei Förderungen wichtig ist – und im Zweifelsfall darf ich immer noch bei Klaus Rienecker nachfragen. Ich habe bei zwei Stiftungen wegen der Torballturniere angefragt und habe bei einer Stiftung mit einer Mitarbeiterin ein sehr gutes Telefonat geführt, eine Email geschickt, in der ich die Torballsituation beschrieben habe und ein paar Tage später wäre der Antrag bei der Stiftung möglicherweise wohlwollend bearbeitet worden. Bei der anderen Stiftung bekam ich einen „Korb“. Um Kontakte hinsichtlich „Inklusion“ weiter zu festigen, bin ich zum Sommerfest des Landesförderzentrums Sehen und des angeschlossenen Fördervereins (dort bin ich auch Mitglied) nach Neumünster gefahren. Dieses Sommerfest fand dort im Tierpark statt. Dort habe ich erfahren, dass auch der Förderverein für die Torballtore gerne Fördergelder bereit stellen würde.
Ich habe so viel gelernt, dass ich es mir nun zutraue, eure Projekte für die ihr eine Förderung wünscht, anzuhören.

Eisstockschießen in Süderholm

Das erste von mir besuchte Inklusionsangebot war das „Eisstockschießen“ in Süderholm. Offiziell heißt das „Stocksport“, denn es wird natürlich nicht auf Eis gespielt, sondern auf einer präzise gepflasterten Betonfläche. Für die Erschaffung dieser Betonfläche wurden auch Fördergelder in Anspruch genommen, damit so ein Inklusionsangebot überhaupt geschaffen werden konnte. Das Angebot wird von gehörlosen Menschen, die von der Herbert Feuchte Stiftung betreut werden, wahrgenommen. Aber auch Menschen ohne Behinderung spielen dort gerne Eisstockschießen auf Beton.
Ich brauchte einige Versuche, bevor mein „Eisstock“ tatsächlich bis zum „Haus“ gerutscht ist. Man hat es uns erst mal selber versuchen lassen, um uns dann zielgerichtet Tipps zu geben, wie wir den Eisstock tatsächlich mit der nötigen Weite spielen können. Es ist nicht so einfach, wie es aussieht. Meinem Sohn, der sich dort auch versucht hatte, gelang dies viel schneller.

 

Treffen mit Michael Hegger

KSV-Projektleiter Michael Hegger ist „mein Hintergrund“. Er weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig Inklusionsangebote bei den Sportvereinen sind. Er arbeitet auch für die Stadt Meldorf, damit die Angelegenheiten der Menschen mit Behinderung auch politisch gehört werden. Wir hatten einen produktiven Austausch. Für inklusive Sportangebote, die auch rollstuhlgerecht sind, gehört auch ein geeignetes WC in der Nähe der Sportstätte. Manchen Dorfparlamentariern ist das nicht unbedingt bewusst. So werden manchmal Schultoiletten renoviert, ohne dass diese WCs anschließend barrierefrei sind. Das ist sehr schade, wenn man mal bedenkt, dass der Inklusionsgedanke auch für Schulen wichtig ist. Denn warum sollten rollstuhlfahrende Schüler nicht auf eine klassischen Schule gehen dürfen? Die Turnhallen werden nicht nur für den Schulbetrieb gebraucht, sondern auch für die Sportvereine. Nicht barrierefreie WCs sind ein Hindernis für die Angebote von inklusiven Sport. Darüber hinaus darf man nicht mit einem Rollstuhl auf jeden Sportboden. Der Rollstuhl hinterlässt Bremsspuren oder der empfindliche Teppichboden in der Tennishalle könnte kaputt gehen. Daher durfte Michael bisher nur auf dem Asphaltplatz Tennnis spielen. Michael erzählte mir, dass ein gut gemeintes Angebot zum inklusiven Segeln für ihn nicht durchführbar ist. Vielfach muss man sich in die Menschen mit einer Einschränkung hineinversetzen, um für die Besonderheiten – die es bei inklusiven Angeboten geben muss – sensibilisiert zu sein.

Sommerfest in Sarzbüttel mit Bogenschießen

Am 22. August war ich beim Sommerfest des KSV Dithmarschen. Wir waren zu Gast bei der Bogensparte des SSV Sarzbüttel. Bei diesem Sport kommt es auf die Kleinigkeiten an, wie halte ich den Bogen, damit die körperliche Kraft optimal wirken kann. Hier hatten wir eine sehr gute Anleitung. Nachdem ich in meiner Körperhaltung korrigiert wurde, waren meine Schüsse deutlich besser. Wir haben zunächst auf relativ nahe Ziele unsere Pfeile abgeschossen, damit wir auch schnell Erfolgserlebnisse feiern konnten. Die weit entfernten „Kunststoffwildschweinen“ – auf die wir unsere Pfeile später versuchten, wurden von uns nicht gefährdet. Auch Michael Hegger konnte aus dem Rollstuhl erfolgreich Pfeile auf die Ziele abschießen, so dass festzuhalten ist, dass das Bogenschießen für Rollstuhlfahrer geeignet ist.

 

6. September 2026 - Tag des Sports in Meldorf

An diesem Tag durfte ich zum ersten mal den Rollstuhlparcours aufbauen und mitbetreuen. Der Parcours besteht aus fünf einzelnen Stationen. Es gibt eine Wippe, über die man mit den Rollstuhl fährt, eine Wendeplatte – auf den der Rollstuhl quasi auf der Stelle gewendet werden soll. Das geht, indem man das eine Rad vorwärts und das andere rückwärts bewegt. Für manch einem Rollstuhlneuling ist das eine ganz neue Erkenntnis, dass sich auf diese Weise ein Rollstuhl lenken lässt. Es gibt eine Stufenplatte, bei dem es keinen helfenden Übergang gibt, um darauf zu fahren. Hier muss der Rollstuhl etwas „gekippelt“ werden, um auf das „höhere“ Niveau zu fahren. Das erfordert ein bisschen Geschick. Damit bei solchen Fahrmanövern der Rollstuhl nicht nach hinten umkippen kann, ist ein Kippschutz am Rollstuhl unbedingt zu empfehlen. Leider ist so ein Kippschutz nicht bei allen Rollstühlen ab Werk eingebaut, so dass bei diesen Rollstühlen aus Sicherheitsgründen ein Mensch hinter dem Rollstuhl als Kippschutz „arbeiten“ muss. Dann haben wir eine längere schiefe Ebene, wobei eine Seite 10 Zentimeter höher liegt als die andere. Hier soll der Rollstuhl einfach geradeaus bewegt werden. Zum Schluss haben wir noch die Rüttelebene, die am schwierigsten zu passieren ist, da man durch die kleinen Vorderräder am Rollstuhl gerne mal „hängen“ bleibt. Auf diese Weise kann jeder mal ein kleines bisschen selbst erfahren, wie sich Hindernisse für Rollstuhlfahrer anfühlen. Wer diesen Parcours erfolgreich abfahren konnte, erhielt im Anschluss einen Rollstuhlführerschein. An dem Tag haben einige Menschen diese Erfahrung machen können. Einige hatten so viel Spaß, dass sie den Parcours gleich mehrere Male durchfahren sind. Der Rollstuhl ist tatsächlich auch ein interessantes Sportgerät, dass jeder gerne mal ausprobieren darf, was man z.B. beim BSC Westküste in Burg kann – siehe mein Bericht dort.

Autismusfortbildung in Süderdeich

Den Hinweis für diese Veranstaltung erhielt ich per Mail vom Fachdienst Soziale Teilhabe des Kreises Dithmarschen – Frau Kerstin Stieper. Sie konnte ich an dem entsprechenden Infostand dann auch persönlich begrüßen.
Warum diese Veranstaltung?
Es gibt Menschen mit Behinderungen, denen man ihre Einschränkung nicht auf den ersten Blick ansieht. Für diese Art von Behinderung gibt es das Symbol der Sonnenblume auf grünen Grund. In Deutschland ist das leider kaum bekannt, da dieses Symbol eine große Ähnlichkeit mit dem Parteisymbol der Grünen hat und somit für diesen Zweck kaum benutzt wird.
Zu diesen „unsichtbaren“ Behinderungen zählen: Multiple Sklerose (MS), Chronische Schmerzen oder Migräne, Psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen, Herz- oder Lungenerkrankungen und Autismus. In Süderdeich ging es ausschließlich um Autismus und am Rande auch um ADHS. Dieses Treffen fand auf einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb statt. Auf dem Gelände waren Zelte aufgeschlagen in denen man sich an kleinen Ständen von Menschen mit Autismus, die als Experten in eigener Sache auftraten, sich über die verschiedenen Aspekte des großen Themas „Autismus“ informieren konnte. Natürlich war auch für das leibliche Wohl mit Kaffee und Kuchen, sowie reichlich Grillwurst gesorgt. In der Scheune wurden mit Beamer und Mikrofon unter der Federführung von Jutta Denke Vorträge angeboten. Durch Rückfragen aus dem Publikum gab es kurze informative Gespräche – auch mit Betroffenen. Eine Mutter, die selber auch an Autismus leidet, erzählte von ihren Schwierigkeiten beim Gespräch mit den Lehrern ihrer Tochter. Offensichtlich werden Menschen mit Autismus nicht von allen Menschen für „voll“ genommen. Autismus ist nicht identisch mit „geistiger Behinderung“ – deren Geist kann bei einigen Autisten sogar ganz hervorragend funktionieren. Auch Vera Birkenbihl gehörte zu dem autistischen Spektrum. Wer ihre Vorträge auf Youtube schon mal gehört hat, wird wissen, dass sie – ob nun wegen oder trotz ihres Autismus – genial war. Autismus sagt nichts über das geistige Vermögen eines Menschen aus. Eine wichtige Erkenntnis ist, dass wenn man einen Autisten kennt – man „nur“ einen Autisten kennt, denn das Autismusspektrum ist sehr weit. Manche sind Hypersensible und können die vielen Eindrücke der Umgebung nur schlecht vor den wichtigen Dingen ausblenden. Sie nehmen alles gleich intensiv wahr, was schnell zu einer Überforderung wird. Andere wieder leiden unter dem Gegenteil, sie sind sensorisch unter-empfindlich. Diese Menschen fügen sich teilweise selber Schmerzen zu, um sich überhaupt zu spüren. Manche Autisten müssen sehr lange Dinge durchdenken, bevor sie in die Handlung kommen. Vielleicht weil sie mehr Dinge zu bedenken haben, weil kaum was unwichtiges ausgeblendet wird. Schüler, bei denen Autismus diagnostiziert worden ist, haben daher auch Anspruch auf einen Nachteilsausgleich in Form von Extrazeit bei Klassenarbeiten.
Ein Betroffener in eigener Sache hielt einen Vortrag über das „Masking“. Manche autistische Menschen versuchen ihre autistischen Züge zu maskieren, um nicht als Autist aufzufallen. Es braucht Mut seine Maske fallen zu lassen – und Verständnis in der Gesellschaft für Menschen im Autismusspektrum. Für dieses Verständnis wurde bei der Autismustagung in Süderdeich geworben.

Rollisport in Burg

Da ich unbedingt inklusive Sportangebote aus dem eigenen Erleben kennenlernen möchte, machte  ich mich auf den Weg nach Burg zu dem Sportverein BSC Westküste e.V. Dort gibt es ein sportliches Angebot für Rollstuhlfahrer, das von Peter und Annelie Seestädt geleitet wird. Ich hatte mich per Email angekündigt und wurde dort herzlich willkommen geheißen. Für den Tag hatte sich das Ehepaar Seestädt etwas besonderes ausgedacht. Es war die offene Woche für Inklusionssport, so dass sie in der Turnhalle mehrere Stationen für Rollisport aufgebaut hatten. Drei weitere Gastteilnehmer waren noch erschienen – die eigentlichen Rollifahrer konnten an dem Tag gerade nicht. Ich konnte dort unter Anleitung das Manövrieren des Rollstuhl ausprobieren. Dazu wurden Seile ausgelegt, denen man folgen sollte. Dann sollte ich dieselbe Strecke rückwärts abfahren. Auf eine Matte herauffahren, um dann unter einem Barren durchzufahren, erwies sich für mich als schwierig. Ich spürte dabei Armmuskeln, von denen ich keine Ahnung hatte, dass ich diese überhaupt habe. Ich konnte dort ein niedrigschwelliges Trainingsformat für Rollstuhlfederball ausprobieren. Dafür haben wir statt Federball und Schläger einfach einen Luftballon und die eigene Hand benutzt, um diesen dann über eine Leine zum Spielpartner zu schlagen. Der Vorteil dabei ist, dass ein Luftballon nicht so schnell wie ein Federball fliegt, so dass man die Chance hat mit dem Rollstuhl zum Ballon zu fahren, bevor dieser den Boden berührt. Hat man diese Geschicklichkeit antrainiert, dann kann man in einer weiteren Trainingsstufe den tatsächlichen Ballwechsel mit Schläger und Federball wagen. Denn im Grunde ist Rollstuhlbadminton zwei Sportarten in einer. Zum einen muss man relativ schnell und geschickt mit einem Rollstuhl umgehen können, um dann – wenn man es rechtzeitig zum Ball geschafft hat – den Ball zu treffen, um diesen in das gegnerische Feld zurückschlagen zu können. Da dieses sehr komplex ist, bietet das Ehepaar Seestädt die niedrigschwellige Variante des „Luftballonbadminton“ an, denn die Sportler brauchen Erfolgserlebnisse. Danach haben wir Wheelsoccer mit einem großen Gymnastikball gespielt. Der große Ball hat den Vorteil, dass man diesen leicht mit der Hand neben den Rollstuhl bewegen kann. Das Ziel des Spiels ist einfach – man muss den Ball zum gegnerischen Tor bewegen – wobei die gegnerische Mannschaft versucht dieses zu verhindern. Die Füße dürfen natürlich nicht benutzt werden, schon allein deswegen, weil die „echten“ Rollstuhlfahrer das auch nicht können. Ich habe allerdings bemerkt, dass in bestimmten Situationen meinen Füße – als hätten diese ein Eigenleben – nach dem Ball zucken wollten. Sich ausschließlich auf die Fähigkeiten, die ein echter Rollstuhlfahrer hat zu besinnen, scheint eine echte Herausforderung zu sein.

7. Inklusionsdialog in Heide

Zweimal im Jahr lädt der KSV Dithmarschen zu einem Inklusionsdialog ein. Wer bisher noch nie dafür eine Einladung erhalten hat, aber interessiert ist an diesen teilzunehmen, der schicke mir bitte eine Email an inklusion-ksvt-onlinede mit dem Betreff „Einladung zum Inklusionsdialog gewünscht“.  Da es für mich der allererste Inklusionsdialog war, stellte ich mich erst einmal selber vor. Ich erzählte, wie ich zu diesem Posten gekommen war und was ich bisher gemacht habe. Das kann man aber nun auch hinreichend in diesem Bericht nachlesen. Nach und nach stellten sich auch die weiteren Gäste in der Runde vor und wir führten in einer sehr angenehmen Atmosphäre den Inklusionsdialog. Der nächste Inklusionsdialog wird in Meldorf – Bütjestr. 8 am Mittwoch, den 17. März 2027 um 17:00 Uhr stattfinden – so ist es jedenfalls geplant – Änderungen vorbehalten.

Technische Ausstattung unserer Rollis

Ein Arbeitsbereich mit dem ich mich beschäftige ist die technische Ausstattung der Rollis für den Rollstuhlparcours. Diese sind, wie ich beschrieben habe, noch nicht alle mit Kippschutz ausgestattet. Für einen Rollstuhl habe ich bereits die Reifen erneuert, doch einen geeigneten Kippschutz für einen ganz bestimmten Rollstuhl zu erhalten, scheint nicht so ganz einfach. Denn die Teilesuche bei Ebay oder Amazon zeigt zwar Kippschutz für Rollstühle an, die allerdings für unsere Rollstühle nicht passend sind. Ich werde die benötigten Teile wahrscheinlich nur über ein Sanitätshaus beziehen können. Wenn ich die Rollstühle technisch entsprechend mit Kippschutz „gepimpt“ habe, so würde ich gerne die Möglichkeit nutzen, die Rollis auch mal abseits des Rolliparcours als Sportgerät auszuprobieren. Wenn ich damit so weit bin, wird es für diese Geschichte eine Fortsetzung geben …

Wer Zugang zu Rollstuhlteilen hat und mir weiterhelfen kann, der schreibe mir eine Email an inklusion-ksv@t-online.de mit dem Betreff „Rollstuhlteile“.


Einladung zum 7. Inklusionsdialog

Einladung zum 7. Inklusionsdialog für Sportvereine, Werkstätten und alle Organisationen rund um Inklusion

Liebe Inklusionsinteressierte,
mein Name ist Sönke Dohrn und ich bin seit August 2026 zusammen mit Michael Hegger als ein Team im Projekt Inklusion und Sport beim Kreissportverband Dithmarschen tätig. Zusammen mit Sören Bröcker engagiere ich mich für die Torballmannschaft des MTV Heide – was auch als „Blindenhandball“ bezeichnet werden kann.

Da ich die meisten von Euch noch nicht kenne freue ich mich auf den Erfahrungsaustausch im Bereich Inklusionssport mit Euch und bin gespannt auf Eure Ideen - am Mittwoch, den 30.09.2026 um 18.00 Uhr ist unser 7. Inklusionsdialog für Interessierte Vereine, Werkstätten und andere Organisatoren im Bereich Inklusion geplant. Möchte jemand an dem Tag ein Projekt oder eine Projektidee vorstellen oder, meldet Euch gerne bis zum 22.09.2026 bei uns!
Das Treffen findet im Kreishaus Stettiner Str. 30 – in Heide im Raum 001 statt.

Auf zahlreiche Anmeldungen an inklusion-ksv@t-online.de bis zum 22.09.2026 freuen wir uns!

Mit sportlichen Grüßen
Sönke Dohrn und Michael Hegger
(Inklusionskoordinatorin und Projektleiter Inklusion im KSV Dithmarschen)


Auf Wiedersehen, Miriam!

Abschied als Inklusionskoordinatorin

Unsere Koordinationskoordinatorin Miriam Reich hat uns vor kurzem aus persönlichen Gründen verlassen - das fällt ihr und uns sehr schwer! Miriam hat seit Eintritt in den Job für Dithmarschen das Thema Inklusion sichtbar gemacht, ein großes Netzwerk erstellt und dafür gesorgt, dass das Thema im Sport in Dithmarschen nicht nur gedacht sondern auch umgesetzt wird. Wir danken Dir, liebe Miriam, für Deinen großartigen Einsatz und Deine vielen Ideen und Stunden, die Du dem Inklusionssport geschenkt hast! Und wir freuen uns ganz besonders, dass Du signalisiert hast, dass Du uns auch in Zukunft bei Veranstaltungen noch unterstützen wirst, wenn es Dir zeitlich möglich ist.


Neue Dunkelbrillen für den Inklusionssport

Ein neues Kapitel im Inklusionssport startet! Nach dem Rolli-Parcours haben wir jetzt auch fünf Dunkelbrillen für den Blindensport. Diese können vielfältig eingesetzt werden - auch von euch.

Die blickdichten Brillen haben eine Polsterung für einen angenehmen Sitz, können mit dem elastischen Kopfband an jeden Kopf angepasst werden und schützen Augen, Stirn und Nase auch bei Zusammenstößen.

Wo nutzt man Dunkelbrillen im Sport?

  • Torball (gibt es beim MTV Heide)
  • Goalball
  • Blinden-Fußball
  • Blinden-Tischtennis

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Volks- und Raiffeisenbank Westküste für die großzügige Unterstützung.

Ihr habt auch Lust auf Blindensport? Die Dunkelbrillen könnt ihr euch bei uns ausleihen!


Inklusionsforum 2025: Austausch, Impulse und gelebte Praxis in Mildstedt

Das Inklusionsforum des Kreissportverbands Nordfriesland fand am 11. Oktober 2025 in der Gemeinschaftsschule Mildstedt statt – und war ein voller Erfolg. Rund um den zentralen Impuls zum „Index für Inklusion im Sport“ diskutierten die Teilnehmenden, wie dieser als Werkzeug dienen kann, um die eigene Vereinsarbeit zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Zum Index für Inklusion. 

Dabei wurde schnell deutlich: Viele Vereine in Nordfriesland sind bereits auf einem guten Weg – doch es bleiben Herausforderungen. Themen wie Zugang zu inklusiven Angeboten, fehlende Übungsleitungen, unklare Strukturen oder gelebte Vereinskultur standen im Fokus des Vormittags. Gleichzeitig zeigte sich in vielen Beiträgen, dass Inklusion in der Praxis längst gelingt – oft durch engagierte Menschen, die kreative Lösungen finden und Barrieren Schritt für Schritt abbauen.

Nach einer stärkenden Mittagspause ging es praxisnah weiter. In mehreren Workshops konnten die Teilnehmenden Erfahrungen austauschen und neue Ideen mitnehmen:

  • Rita Bender (TSV Mildstedt) berichtete von der erfolgreichen Kooperation zwischen Verein und Lebenshilfe.
  • Maie Neumann und Femke Neumann-Schmitz (TSV Hattstedt) gaben spannende Einblicke in die Psychomotorik und deren Bedeutung für Bewegung und Teilhabe.
  • Klaus Rienecker, Referent für Inklusion im und durch Sport bei der Sportjugend Schleswig-Holstein, gab wertvolle Tipps zur Antragstellung für inklusive Projekte.
  • Der Kreissportverband Nordfriesland präsentierte seinen Rollstuhl-Parcours und die Kinder-Olympiade der Sportjugend und lud zum Mitmachen ein.

Ein besonderer Moment war die Auszeichnung von drei Vereinen für ihr herausragendes Engagement: Der TSV Mildstedt, der TSV Wiedingharde und der TSV Hattstedt erhielten jeweils ein Inklusionsbanner zur sichtbaren Würdigung ihres Einsatzes für gelebte Vielfalt im Sport.

Das Inklusionsforum zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll Austausch, Vernetzung und gegenseitige Unterstützung sind, um Barrieren abzubauen und Teilhabe zu stärken. Der KSV Nordfriesland nimmt viele neue Impulse mit – unter anderem sollen die inklusiven Angebote auf der Website des Verbandes überarbeitet und aktualisiert werden, um noch sichtbarer zu machen, was bereits möglich ist.

Gemeinsam Inklusion weiterdenken: Das Forum hat gezeigt, dass Inklusion kein Ziel, sondern ein Weg ist – und dass Nordfriesland diesen Weg mit Energie, Offenheit und viel Herz weitergeht. 

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für das Interesse und das Engagement sowie bei der Sportjugend Schleswig-Holstein, die als Mitveranstalter diese Veranstaltung finanziell getragen hat. 

Dieser Bericht stammt vom Kreissportverband Nordfriesland:
Tyll Reinisch, Inklusionsmanager Sport beim KSV NF
t.reinischksv-nfde
04841 - 71 0 17

 


Einladung zum 6. Inklusionsdialog

Liebe Inklusionsinteressierte,
die meisten kennen uns bereits, wir sind Miriam Reich und Michael Hegger und seit dem 8. April 2025 als ein Team im Projekt Inklusion und Sport beim Kreissportverband Dithmarschen tätig. Wir möchte in Dithmarschen das inklusive Sportangebot und das Netzwerk weiter ausbauen.
Da wir über den Bereich Inklusion regelmäßig informieren möchten und zum Erfahrungsaustausch und zur weiteren Ideenfindung anregen möchten, ist für Montag, den 29.09.2025 um 17.00 Uhr unser 6. Inklusionsdialog für interessierte Vereine, Werkstätten und andere Organisatoren im Bereich Inklusion geplant. Möchte jemand an dem Tag ein Projekt oder eine Projektidee vorstellen oder, meldet Euch gerne bis zum 22.09.2025 bei uns!
Das Treffen findet mit Barrierefreiheit im Multifunktionsraum der Sporthalle am Schulzentrum Heide-Ost, Friedrich-Elvers-Straße 7 in Heide statt.
Auf zahlreiche Anmeldungen an inklusion-ksv@t-online.de bis zum 22.09.2025 freuen wir uns!

Mit sportlichen Grüßen
Miriam Reich und Michael Hegger
(Inklusionskoordinatorin und Projektleiter Inklusion im KSV Dithmarschen)


Mit dem Rollstuhl-Parcours in Brunsbüttel und Meldorf

Brunsbüttel

Wir haben das Fest der Möglichkeiten am 11. Juli in Brunsbüttel genutzt um unseren Rollstuhlparkour erstmalig im Süden von Dithmarschen zu präsentieren. Es war ein voller Erfolg. Die Schlange an den Rollstühlen nahm erst kurz vor Ende der Veranstaltung wieder ab und viele Kinder und auch einige Erwachsene konnten Erfahrungen im Umgang mit Rollstühlen sammeln. Wir bedanken uns herzlich beim Team vom Quartiersmanagement aus Brunsbüttel für die gute Organisation und den reibungslosen Ablauf der gelungenen Veranstaltung.

Meldorf

Am 19. Juli 2025 fand die Veranstaltung „Spiel ohne Grenzen - Gemeinsam sind wir stark“ auf dem Sportplatz am Otto-Nietsch-Weg in Meldorf statt, die um 14:00 Uhr offiziell begann, aber bereits vor Veranstaltungsstart trafen die ersten interessierten Teilnehmenden ein. Die Atmosphäre war von Beginn an sehr lebendig, und die Vorfreude auf die verschiedenen Stationen war deutlich zu spüren.
Ein Bestandteil der Veranstaltung war der Rollstuhlparcours des KSV-Dithmarschen. Um den Parcours auch ausprobieren zu können hatten wir zwei Rollstühlen in unterschiedlichen Größen zur Verfügung. Die Besuchenden hatten die Möglichkeit, sich im Umgang mit dem Rollstuhl auszuprobieren, was besonders bei den Kindern und Jugendlichen sehr gut ankam. Bereits nach den ersten zwei Stunden hatten rund 50 Kinder und teilweise auch Jugendliche den Parcours ausprobiert.

Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, was dazu beitrug, dass der Rollstuhlparcours sowie die anderen angebotenen Stationen sehr gut angenommen wurden. Neben dem Parcours gab es eine Vielzahl an weiteren Aktivitäten und Spielstationen, bei denen die Teilnehmer ihre Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen testen und ausprobieren konnten. Diese Angebote sorgten dafür, dass keine Langeweile aufkam und die Besucher die Veranstaltung in vollen Zügen genießen konnten.

Neben der hohen Beteiligung von Kindern und Jugendlichen war die Teilnahme von Erwachsenen eher zurückhaltend. Nur wenige Erwachsene wagten es, den Rollstuhlparcours selbst auszuprobieren. Das war schade, da auch sie von der Erfahrung profitiert hätten, doch die Kinder und Jugendlichen waren umso motivierter.

Am Ende der Veranstaltung, gegen 17:00 Uhr, hatten insgesamt rund 75 Kinder den Rollstuhlparcours ausprobiert. Etwa 15 bis 20 von ihnen fuhren den Parcours mehrmals, um sich weiter zu verbessern oder einfach, weil sie großen Spaß daran hatten. Als besonderes Highlight hatten wir einen „Rollstuhlführerschein“ vorbereitet, den die Teilnehmer nach dem erfolgreichen Absolvieren des Parcours zusammen mit der Stempelkarte erhielten. Dieses kleine Souvenir sorgte für Freude und war eine schöne Erinnerung für die meisten.

Unser Team vor Ort bestand aus drei engagierten Personen, die den Parcours betreuten und den Ablauf organisierten. Eine vierte Person war zur zeitweiligen Unterstützung mit dabei und half, den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sicherzustellen.

Insgesamt war die Veranstaltung ein großer Erfolg. Wir haben viele strahlende Gesichter und positives Feedback erhalten und hoffen, mit dieser Aktion das Bewusstsein für den Umgang mit Rollstühlen und die Herausforderungen von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ein Stück weit sensibilisiert zu haben. Wir sind zuversichtlich, dass wir auch in Zukunft ähnliche Veranstaltungen anbieten können, um das Thema Inklusion spielerisch und anschaulich weiter zu fördern.


Ergebnisse des Inklusiven Stadtradelns 2025

Das Stadtradeln zieht seit Jahren viele aufs Fahrrad. In diesem Jahr haben wir in Zusammenarbeit mit der Beauftragten für Menschen mit Behinderung des Kreises Dithmarschen, Marie Zachow, und dem Mobilitätsmanager der Stadt Heide, Karsten Hartmann, eine besondere Fahrradtour angeboten. 

Menschen mit Behinderung haben ganz andere Ansprüche an eine Stadt, in der sie Fahrad fahren können. Gemeinsam mit über 20 Radlerinnen und Radlern sind wir auf die Suche gegangen, wo es gute Beispiele und wo es Handlungsbedarf gibt. 

Auf 7 Kilometern Strecke sind wir kreuz und quer durch Heide gefahren. Damit auch alle mitfahren konnten, stellte uns der Fahrradverleih Beck aus Jörl die Spezialräder „Fun to go“ und „Fun train“ kostenlos bereit. Neben den Dreirädern radelten auch einige Teilnehmer auch auf Tandems oder in Rollstühlen mit. Für die richtige Verständigung sorgte eine Gebärdendolmetscherin. 

So dauerte die Tour dann auch zwei Stunden, obwohl nur eine Stunde vorgesehen war. Das wichtigste war, dass alle Teilnehmer sich über den gemeinsamen Ausflug gefreut haben. Eine Wiederholung ist definitiv gewünscht.

Best-Practice-Beispiele

  • Kleine Westerstraße: Shared-Space-Prinzip (alle Verkehrsteilnehmer sind gleichberechtigt, Verkehrsberuhigung) mit Pflanzeninseln rechts, Blindenleitsystem in der Mitte
  • EBike-Ladestation am Markt: Blindenleitsystem als Abgrenzung
  • Sophie-Dethleffs-Straße: mit Blindenleitsystem, abgegrenzten Bauminseln und einer extra Heider Marke durch Aufmerksamkeitsfelder vor und hinter den Bauminseln aus Kopfsteinpflaster (Foto 25)
  • Heistedter Straße (am Friedhof): gesonderter geglätteter Fahrradstreifen

Barrieren

  • zu kurze Ampelphasen, oft ohne 2-Sinne-Prinzip (nur optisches Signal, nicht akustisch oder taktil)
  • insgesamt viel Kopfsteinpflaster
    • Radweg mit Kopfsteinpflaster am Markt (Foto 9)
    • Stolpersteinanlage Klaus-Groth-Straße: Menschen im Rollstuhl müssen auf Bürgersteig ausweichen
  • Unbefestigter Weg zur Herbert-Feuchte-Stiftung (Foto 18 und 19)
  • Eingangsbereich Meldorfer Straße 58 mit Schlaglöchern
  • Tunnel (Foto 27 und 28)
    • für Dreiräder zu schmal, Mauer auf der einen, hohe Leitplanke auf der anderen Seite
    • dunkel: „Angstraum“
    • Räder beschleunigen dort sehr, Unfallgefahr
  • Kreuzungen an der Großen Westerstrasse, B5, Loher Weg (Foto 17)
    • Irreführend, unübersichtlich
    • Ampelphasen zu kurz, an Kreuzung weiß man nicht, ob man fahren darf, unklar, dass alle anderen Fahrspuren rot haben

Lebendiger Tischkicker bringt Inklusion auf den Sportplatz in Meldorf

Ein ungewöhnliches und mitreißendes Sportevent fand am Freitag auf dem Sportplatz am Otto-Nietsch-Weg in Meldorf statt: ein inklusives „lebendiges Tischkicker“-Turnier, bei dem die Kinder selbst zu den Spielfiguren wurden.

Insgesamt 36 Kinder – 14 von der Astrid-Lindgren-Schule und 22 vom Gymnasium Meldorf – bildeten sechs gemischte Teams und traten in kurzen, intensiven Fünf-Minuten-Spielen im Modus „jeder gegen jeden“ gegeneinander an. Die Regeln sorgten für echte Inklusion: In jedem Team standen mindestens zwei Kinder der Astrid-Lindgren-Schule auf dem Feld.

Für Abwechslung sorgten zusätzliche Spielangebote wie Frisbee und ein klassisches Murmelspiel, die den wartenden Kindern Zeit zum Entspannen und Austoben boten.

Organisiert wurde das Turnier vom im Rahmen des Programms „Lernen durch Engagement“ von engagierten Jugendlichen des Meldorfer Gymnasiums in Zusammenarbeit mit dem KreisSportVerband Dithmarschen, die mit viel Herz und Einsatz für einen reibungslosen Ablauf und gute Stimmung sorgten.

Der Spaß stand im Vordergrund – und davon gab es reichlich. Freudige Gesichter, Jubelrufe und faire Spielbegegnungen prägten das bunte Treiben auf dem Spielfeld.

Ein großer Dank gilt dem Landessportverband Schleswig-Holstein, der die Veranstaltung finanziell unterstützt hat und damit ein Zeichen für gelebte Inklusion im Sport setzte.


Fotostrecke: Kinder-Gesundheitstag

Mit dem Rolli-Parkour beim Kinder-Gesundheitstag vom MTV Heide und der AOK Nordwest.


(Spezial-)Radtour für Menschen mit und ohne Behinderung

Liebe Netzwerkpartner*innen,
vom 14.6. bis 4.7.2025 findet das Stadtradeln 2025 in Heide statt.
Gemeinsam

  • mit dem Mobilitäts-Manager der Stadt Heide
  • dem Kreissportverband
  • und der Beauftragten für Menschen mit Behinderung des Kreises

wollen wir das „inklusive Stadt-Radeln“ starten: Menschen mit Behinderungen werden im Verkehr zu wenig berücksichtigt. Deswegen wollen wir die Innenstadt in Heide auf Barrierefreiheit überprüfen:
Wo gibt es Barrieren?
Was könnte man verbessern?
Diese Vorschläge geben wir an die Stadt-Verwaltung weiter.

Wir wollen dabei mit Fahrrädern oder Spezial-Rädern fahren. Spezial-Räder sind zum Beispiel

  • Rikschas
  • Dreiräder
  • Handbikes

Wann? am 25.06.2025 von 17 bis 18 Uhr
Wo? Treffpunkt: Bahnhof Heide, Bike- und- Ride-Anlage Rüsdorfer Straße

Wir wollen gleichzeitig werben für

  • mehr Verständnis für die Probleme von Menschen mit Behinderungen
  • mehr Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Verkehr.

Bitte für das inklusive Stadt-Radeln anmelden unter: https://www.stadtradeln.de/heide

Es ist kein (Spezial-) Rad vorhanden?
Es besteht Interesse, ein ganz neues Rad auszuprobieren?
Wir haben DIE Lösung!
Wählen Sie ein (Spezial-) Rad aus der Liste aus.
Wir leihen es für Sie kostenfrei aus.
Bitte teilen Sie Ihr Lieblings-Rad bis spätestens 30.05.2025 mit.
Dann können wir das Rad rechtzeitig bestellen.

Wir freuen uns auf viele Menschen, die sich beim inklusiven Stadt- Radeln beteiligen!

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Karsten Hartmann
-Mobilitätsmanager-
Stadt Heide – Marktstadt im Nordseewind
-Der Bürgermeister-
Postelweg 1
25746 Heide
Telefon: +49 481 6850-625
Karsten.Hartmannstadt-heidede


Bildung vor Ort für inklusiven Sport

Neues Fort- und Ausbildungsangebot des LSV

  • Keine festen Termine mehr
  • Von Jedem für seine Region oder seinen Sportverein buchbar
  • Angebote gehen von 45 Minuten online bis zu 40 LE in Präsenz
  • Mehrere Module sind miteinander kombinierbar
  • 45 Minuten (online) z.B. zum Thema Anträge stellen; welche Förderungen gibt es für inklusive Projekte; Inklusion verstehen und gestallten u.s.w.
  • 2h 15 min (online) z.B. zu den Themen: Organisation von inklusiven Teams im Training; der Sportverein als Partner im Netzwerk Inklusion; Inklusiver Sport-Teilhabe ermöglichen u.s.w..

Präsenz 8 LE

  • Sport und Freizeitangebot inklusiv weiterentwickeln
  • Deutsches Sportabzeichen als inklusives Vereins Highlight gestalten
  • Kindersportfeste – Minisportabzeichen und Kinderolympiade im Netzwerk inklusiv entwickeln
  • Kinder- und Jugendfreizeiten für Alle inklusiv gestalten
  • Internationaler Jugendaustausch – grenzenlos optimistisch und inklusiv
  • Fortbildung FWD: Inklusion im Sportverein

Präsenz 10-15 LE

  • Inklusion im Vereinsmanagement (15 LE)
  • Inklusion in der Jugendgruppen-Arbeit (10 LE)
  • Inklusion in der Sportjugend erlebbar machen (10 LE)

Präsenz und online 16 LE oder 40 LE

  • Assistent*in im inklusiven Sportangebot (16 LE)
  • Inklusion im Breitensport (40 LE)

Ansprechpartner beim LSV:
Klaus Rienecker
0431 6486-230
inklusionsportjugend-shde
Mehr Infos


Einladung zum 5. Inklusionsdialog (neuer Termin)

Liebe Inklusionsinteressierte,

die meisten kennen uns bereits, wir sind Miriam Reich und Michael Hegger und seit 8.April 2025 als ein Team im Projekt Inklusion und Sport beim Kreissportverband Dithmarschen tätig. Wir möchte in Dithmarschen das inklusive Sportangebot und das Netzwerk weiter ausbauen.
Da wir über den Bereich Inklusion regelmäßig informieren möchten und zum Erfahrungsaustausch und zur weiteren Ideenfindung anregen möchten, ist für Mittwoch, den 07.05.2025 um 18.30 Uhr unser 5. Inklusionsdialog für Interessierte Vereine, Werkstätten und andere Organisatoren im Bereich Inklusion geplant. Möchte jemand an dem Tag ein Projekt oder eine Projektidee vorstellen oder, meldet Euch gerne bis zum 30.04.2025 bei uns!

Das Treffen findet mit Barrierefreiheit im Multifunktionsraum der Sporthalle am Schulzentrum Heide-Ost, Friedrich-Evers-Straße 7 in Heide statt.
Auf zahlreiche Anmeldungen an inklusion-ksv@t-online.de bis zum 04.05.2025 freuen wir uns!

Mit sportlichen Grüßen
Miriam Reich und Michael Hegger
(Inklusionskoordinatorin und Projektleiter Inklusion im KSV Dithmarschen)


Das war der Tag der Möglichkeiten

Wir waren beim Tag der Möglichkeiten des Landesverbandes körperlich und mehrfachbehinderter Menschen (LVKM-SH) und hatten richtig Spaß. Unser Rolli-Parcour war vor allem bei Kindern richtig beliebt. Viele hatten Respekt vor den drei Stationen, flitzten in der zweiten Runde schon über die Hindernisse. Auch unsere "großen Kinder" Michael und Mathis mussten den Parcour natürlich testen und hatten Spaß, wie ihr an den Videos erkennen könnt.
Außerdem nutzten wir die Chance, um mit anderen Anbietern inklusiver (Sport-)Angebote ins Gespräch zu kommen.


Tag der Möglichkeiten vom LVKM-SH

Der Tag der Möglichkeiten für Dithmarschen und Steinburg ist der Nachmittag im November, an dem ihr in barrierefreie und inklusive Freizeitmöglichkeiten hereinschnuppern könnt. Für jede*n ist etwas dabei, ob mit oder ohne Behinderung.

Der Landesverband für körper- und mehrfach-behinderte Menschen (LVKM-SH) bietet zudem eine Fortbildungsreihe, um noch mehr Möglichkeiten zu schaffen.


Michael wird Projektleiter Inklusion

Unser Vorstand stellt sich vor. Michael hat die vakante Projektleitung Inklusion übernommen und stellt sich auf dem nächsten Verbandstag zur Wahl.


Rollstuhl-Parkour für alle!

Als engagierte Plattform für Sportvereine und Sportler in Dithmarschen freuen wir uns, Euch mitteilen zu können, dass wir einen Rollstuhl-Parkour von der Aktion Mensch erhalten haben. Dieser fördert nicht nur die Inklusion, sondern bereichert auch das sportliche Angebot in unserer Region.

Vielen Dank an die Aktion Mensch!  

Dank ihrer Unterstützung können alle Dithmarscher Sportvereine den Rollstuhl Parkour ab sofort kostenlos ausleihen. Der Parkour bietet eine hervorragende Möglichkeit, Inklusion im Sport zu leben und allen Menschen, unabhängig von ihren Fähigkeiten, die Freude am Sport zu ermöglichen.

Ab Dezember wird der Rollstuhl Parkour zum ersten Mal bei den Vorläufen der Kinderolympiade eingesetzt. Dies ist eine großartige Gelegenheit, die Kinder an inklusiven Sport heranzuführen und sie für die Vielfalt des Sports zu begeistern.

Wir laden alle Vereine herzlich ein, diesen innovativen und vielseitigen Parkour zu nutzen. Lasst uns gemeinsam die Barrieren im Sport abbauen und das Miteinander fördern!

Für weitere Informationen und die Ausleihe stehen wir Euch jederzeit gerne zur Verfügung.

Gemeinsam sportlich – gemeinsam inklusiv!


4. Inklusionsdialog

Liebe Inklusionsinteressierten rund um den Sport,

hier kommt die Einladung zum 4. Inklusionsdialog bei uns in Heide.

Wie immer möchten wir uns mit Euch gerne zum Thema Inklusion und Sport austauschen und so den inklusiven Sport weiter ausbauen.
Beim Inklusionsdialog am 18.9.2024 um 18 Uhr kann diesmal unter anderem ein Fahrrad für Rollstühle ausprobiert werden.
Die Einladung dazu darf gerne auch an andere weitergeleitet werden. 

Einladung zum 4. Inklusionsdialog

Entdecken Sie Mobilität mit dem Fahrrad

Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen bis zum 16.9.2024!

Mit sportlichen Grüßen,
Miriam und Michael


Astrid-Lindgren-Schule bei der Sportabzeichen-Tour 2024

Am 28.06. machte die Sportabzeichen-Tour 2024 Halt in Geesthacht. Die Schülerinnen und Schüler der Astrid-Lindgren-Schule hatten bereits  in der Vorwoche mit Weitsprung und Schwimmen erste Disziplinen abgelegt und waren nun ins Herzogtum Lauenburg gereist um das Deutsche Sportabzeichen abzulegen. Abgerundet wurde das Abenteuer mit der Übernachtung in der Jugendherberge Lauenburg direkt an der Elbe.


Inklusionskoordinatorin im KSV

Sport tut gut und hält fit. Vor allem aber ist Sport für alle da. Auch Menschen mit Einschränkungen sollen von den vielfältigen Angeboten profitieren.

Artikel in der Dithmarscher Landeszeitung v. 17.01.2023