Berichte vom Inklusionssport
Neue Dunkelbrillen für den Inklusionssport
Ein neues Kapitel im Inklusionssport startet! Nach dem Rolli-Parcours haben wir jetzt auch fünf Dunkelbrillen für den Blindensport. Diese können vielfältig eingesetzt werden - auch von euch.
Die blickdichten Brillen haben eine Polsterung für einen angenehmen Sitz, können mit dem elastischen Kopfband an jeden Kopf angepasst werden und schützen Augen, Stirn und Nase auch bei Zusammenstößen.
Wo nutzt man Dunkelbrillen im Sport?
- Torball (gibt es beim MTV Heide)
- Goalball
- Blinden-Fußball
- Blinden-Tischtennis
Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Volks- und Raiffeisenbank Westküste für die großzügige Unterstützung.
Ihr habt auch Lust auf Blindensport? Die Dunkelbrillen könnt ihr euch bei uns ausleihen!
Inklusionsforum 2025: Austausch, Impulse und gelebte Praxis in Mildstedt
Das Inklusionsforum des Kreissportverbands Nordfriesland fand am 11. Oktober 2025 in der Gemeinschaftsschule Mildstedt statt – und war ein voller Erfolg. Rund um den zentralen Impuls zum „Index für Inklusion im Sport“ diskutierten die Teilnehmenden, wie dieser als Werkzeug dienen kann, um die eigene Vereinsarbeit zu reflektieren und weiterzuentwickeln.
Zum Index für Inklusion.
Dabei wurde schnell deutlich: Viele Vereine in Nordfriesland sind bereits auf einem guten Weg – doch es bleiben Herausforderungen. Themen wie Zugang zu inklusiven Angeboten, fehlende Übungsleitungen, unklare Strukturen oder gelebte Vereinskultur standen im Fokus des Vormittags. Gleichzeitig zeigte sich in vielen Beiträgen, dass Inklusion in der Praxis längst gelingt – oft durch engagierte Menschen, die kreative Lösungen finden und Barrieren Schritt für Schritt abbauen.
Nach einer stärkenden Mittagspause ging es praxisnah weiter. In mehreren Workshops konnten die Teilnehmenden Erfahrungen austauschen und neue Ideen mitnehmen:
- Rita Bender (TSV Mildstedt) berichtete von der erfolgreichen Kooperation zwischen Verein und Lebenshilfe.
- Maie Neumann und Femke Neumann-Schmitz (TSV Hattstedt) gaben spannende Einblicke in die Psychomotorik und deren Bedeutung für Bewegung und Teilhabe.
- Klaus Rienecker, Referent für Inklusion im und durch Sport bei der Sportjugend Schleswig-Holstein, gab wertvolle Tipps zur Antragstellung für inklusive Projekte.
- Der Kreissportverband Nordfriesland präsentierte seinen Rollstuhl-Parcours und die Kinder-Olympiade der Sportjugend und lud zum Mitmachen ein.
Ein besonderer Moment war die Auszeichnung von drei Vereinen für ihr herausragendes Engagement: Der TSV Mildstedt, der TSV Wiedingharde und der TSV Hattstedt erhielten jeweils ein Inklusionsbanner zur sichtbaren Würdigung ihres Einsatzes für gelebte Vielfalt im Sport.
Das Inklusionsforum zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll Austausch, Vernetzung und gegenseitige Unterstützung sind, um Barrieren abzubauen und Teilhabe zu stärken. Der KSV Nordfriesland nimmt viele neue Impulse mit – unter anderem sollen die inklusiven Angebote auf der Website des Verbandes überarbeitet und aktualisiert werden, um noch sichtbarer zu machen, was bereits möglich ist.
Gemeinsam Inklusion weiterdenken: Das Forum hat gezeigt, dass Inklusion kein Ziel, sondern ein Weg ist – und dass Nordfriesland diesen Weg mit Energie, Offenheit und viel Herz weitergeht.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für das Interesse und das Engagement sowie bei der Sportjugend Schleswig-Holstein, die als Mitveranstalter diese Veranstaltung finanziell getragen hat.
Dieser Bericht stammt vom Kreissportverband Nordfriesland:
Tyll Reinisch, Inklusionsmanager Sport beim KSV NF
t.reinischksv-nfde
04841 - 71 0 17
Einladung zum 6. Inklusionsdialog
Liebe Inklusionsinteressierte,
die meisten kennen uns bereits, wir sind Miriam Reich und Michael Hegger und seit dem 8. April 2025 als ein Team im Projekt Inklusion und Sport beim Kreissportverband Dithmarschen tätig. Wir möchte in Dithmarschen das inklusive Sportangebot und das Netzwerk weiter ausbauen.
Da wir über den Bereich Inklusion regelmäßig informieren möchten und zum Erfahrungsaustausch und zur weiteren Ideenfindung anregen möchten, ist für Montag, den 29.09.2025 um 17.00 Uhr unser 6. Inklusionsdialog für interessierte Vereine, Werkstätten und andere Organisatoren im Bereich Inklusion geplant. Möchte jemand an dem Tag ein Projekt oder eine Projektidee vorstellen oder, meldet Euch gerne bis zum 22.09.2025 bei uns!
Das Treffen findet mit Barrierefreiheit im Multifunktionsraum der Sporthalle am Schulzentrum Heide-Ost, Friedrich-Elvers-Straße 7 in Heide statt.
Auf zahlreiche Anmeldungen an inklusion-ksv@t-online.de bis zum 22.09.2025 freuen wir uns!
Mit sportlichen Grüßen
Miriam Reich und Michael Hegger
(Inklusionskoordinatorin und Projektleiter Inklusion im KSV Dithmarschen)
Mit dem Rollstuhl-Parcours in Brunsbüttel und Meldorf
Brunsbüttel
Wir haben das Fest der Möglichkeiten am 11. Juli in Brunsbüttel genutzt um unseren Rollstuhlparkour erstmalig im Süden von Dithmarschen zu präsentieren. Es war ein voller Erfolg. Die Schlange an den Rollstühlen nahm erst kurz vor Ende der Veranstaltung wieder ab und viele Kinder und auch einige Erwachsene konnten Erfahrungen im Umgang mit Rollstühlen sammeln. Wir bedanken uns herzlich beim Team vom Quartiersmanagement aus Brunsbüttel für die gute Organisation und den reibungslosen Ablauf der gelungenen Veranstaltung.
Meldorf
Am 19. Juli 2025 fand die Veranstaltung „Spiel ohne Grenzen - Gemeinsam sind wir stark“ auf dem Sportplatz am Otto-Nietsch-Weg in Meldorf statt, die um 14:00 Uhr offiziell begann, aber bereits vor Veranstaltungsstart trafen die ersten interessierten Teilnehmenden ein. Die Atmosphäre war von Beginn an sehr lebendig, und die Vorfreude auf die verschiedenen Stationen war deutlich zu spüren.
Ein Bestandteil der Veranstaltung war der Rollstuhlparcours des KSV-Dithmarschen. Um den Parcours auch ausprobieren zu können hatten wir zwei Rollstühlen in unterschiedlichen Größen zur Verfügung. Die Besuchenden hatten die Möglichkeit, sich im Umgang mit dem Rollstuhl auszuprobieren, was besonders bei den Kindern und Jugendlichen sehr gut ankam. Bereits nach den ersten zwei Stunden hatten rund 50 Kinder und teilweise auch Jugendliche den Parcours ausprobiert.
Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, was dazu beitrug, dass der Rollstuhlparcours sowie die anderen angebotenen Stationen sehr gut angenommen wurden. Neben dem Parcours gab es eine Vielzahl an weiteren Aktivitäten und Spielstationen, bei denen die Teilnehmer ihre Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen testen und ausprobieren konnten. Diese Angebote sorgten dafür, dass keine Langeweile aufkam und die Besucher die Veranstaltung in vollen Zügen genießen konnten.
Neben der hohen Beteiligung von Kindern und Jugendlichen war die Teilnahme von Erwachsenen eher zurückhaltend. Nur wenige Erwachsene wagten es, den Rollstuhlparcours selbst auszuprobieren. Das war schade, da auch sie von der Erfahrung profitiert hätten, doch die Kinder und Jugendlichen waren umso motivierter.
Am Ende der Veranstaltung, gegen 17:00 Uhr, hatten insgesamt rund 75 Kinder den Rollstuhlparcours ausprobiert. Etwa 15 bis 20 von ihnen fuhren den Parcours mehrmals, um sich weiter zu verbessern oder einfach, weil sie großen Spaß daran hatten. Als besonderes Highlight hatten wir einen „Rollstuhlführerschein“ vorbereitet, den die Teilnehmer nach dem erfolgreichen Absolvieren des Parcours zusammen mit der Stempelkarte erhielten. Dieses kleine Souvenir sorgte für Freude und war eine schöne Erinnerung für die meisten.
Unser Team vor Ort bestand aus drei engagierten Personen, die den Parcours betreuten und den Ablauf organisierten. Eine vierte Person war zur zeitweiligen Unterstützung mit dabei und half, den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sicherzustellen.
Insgesamt war die Veranstaltung ein großer Erfolg. Wir haben viele strahlende Gesichter und positives Feedback erhalten und hoffen, mit dieser Aktion das Bewusstsein für den Umgang mit Rollstühlen und die Herausforderungen von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ein Stück weit sensibilisiert zu haben. Wir sind zuversichtlich, dass wir auch in Zukunft ähnliche Veranstaltungen anbieten können, um das Thema Inklusion spielerisch und anschaulich weiter zu fördern.
Ergebnisse des Inklusiven Stadtradelns 2025
Das Stadtradeln zieht seit Jahren viele aufs Fahrrad. In diesem Jahr haben wir in Zusammenarbeit mit der Beauftragten für Menschen mit Behinderung des Kreises Dithmarschen, Marie Zachow, und dem Mobilitätsmanager der Stadt Heide, Karsten Hartmann, eine besondere Fahrradtour angeboten.
Menschen mit Behinderung haben ganz andere Ansprüche an eine Stadt, in der sie Fahrad fahren können. Gemeinsam mit über 20 Radlerinnen und Radlern sind wir auf die Suche gegangen, wo es gute Beispiele und wo es Handlungsbedarf gibt.
Auf 7 Kilometern Strecke sind wir kreuz und quer durch Heide gefahren. Damit auch alle mitfahren konnten, stellte uns der Fahrradverleih Beck aus Jörl die Spezialräder „Fun to go“ und „Fun train“ kostenlos bereit. Neben den Dreirädern radelten auch einige Teilnehmer auch auf Tandems oder in Rollstühlen mit. Für die richtige Verständigung sorgte eine Gebärdendolmetscherin.
So dauerte die Tour dann auch zwei Stunden, obwohl nur eine Stunde vorgesehen war. Das wichtigste war, dass alle Teilnehmer sich über den gemeinsamen Ausflug gefreut haben. Eine Wiederholung ist definitiv gewünscht.
Best-Practice-Beispiele
- Kleine Westerstraße: Shared-Space-Prinzip (alle Verkehrsteilnehmer sind gleichberechtigt, Verkehrsberuhigung) mit Pflanzeninseln rechts, Blindenleitsystem in der Mitte
- EBike-Ladestation am Markt: Blindenleitsystem als Abgrenzung
- Sophie-Dethleffs-Straße: mit Blindenleitsystem, abgegrenzten Bauminseln und einer extra Heider Marke durch Aufmerksamkeitsfelder vor und hinter den Bauminseln aus Kopfsteinpflaster (Foto 25)
- Heistedter Straße (am Friedhof): gesonderter geglätteter Fahrradstreifen
Barrieren
- zu kurze Ampelphasen, oft ohne 2-Sinne-Prinzip (nur optisches Signal, nicht akustisch oder taktil)
- insgesamt viel Kopfsteinpflaster
- Radweg mit Kopfsteinpflaster am Markt (Foto 9)
- Stolpersteinanlage Klaus-Groth-Straße: Menschen im Rollstuhl müssen auf Bürgersteig ausweichen
- Unbefestigter Weg zur Herbert-Feuchte-Stiftung (Foto 18 und 19)
- Eingangsbereich Meldorfer Straße 58 mit Schlaglöchern
- Tunnel (Foto 27 und 28)
- für Dreiräder zu schmal, Mauer auf der einen, hohe Leitplanke auf der anderen Seite
- dunkel: „Angstraum“
- Räder beschleunigen dort sehr, Unfallgefahr
- Kreuzungen an der Großen Westerstrasse, B5, Loher Weg (Foto 17)
- Irreführend, unübersichtlich
- Ampelphasen zu kurz, an Kreuzung weiß man nicht, ob man fahren darf, unklar, dass alle anderen Fahrspuren rot haben
Lebendiger Tischkicker bringt Inklusion auf den Sportplatz in Meldorf
Ein ungewöhnliches und mitreißendes Sportevent fand am Freitag auf dem Sportplatz am Otto-Nietsch-Weg in Meldorf statt: ein inklusives „lebendiges Tischkicker“-Turnier, bei dem die Kinder selbst zu den Spielfiguren wurden.
Insgesamt 36 Kinder – 14 von der Astrid-Lindgren-Schule und 22 vom Gymnasium Meldorf – bildeten sechs gemischte Teams und traten in kurzen, intensiven Fünf-Minuten-Spielen im Modus „jeder gegen jeden“ gegeneinander an. Die Regeln sorgten für echte Inklusion: In jedem Team standen mindestens zwei Kinder der Astrid-Lindgren-Schule auf dem Feld.
Für Abwechslung sorgten zusätzliche Spielangebote wie Frisbee und ein klassisches Murmelspiel, die den wartenden Kindern Zeit zum Entspannen und Austoben boten.
Organisiert wurde das Turnier vom im Rahmen des Programms „Lernen durch Engagement“ von engagierten Jugendlichen des Meldorfer Gymnasiums in Zusammenarbeit mit dem KreisSportVerband Dithmarschen, die mit viel Herz und Einsatz für einen reibungslosen Ablauf und gute Stimmung sorgten.
Der Spaß stand im Vordergrund – und davon gab es reichlich. Freudige Gesichter, Jubelrufe und faire Spielbegegnungen prägten das bunte Treiben auf dem Spielfeld.
Ein großer Dank gilt dem Landessportverband Schleswig-Holstein, der die Veranstaltung finanziell unterstützt hat und damit ein Zeichen für gelebte Inklusion im Sport setzte.
Fotostrecke: Kinder-Gesundheitstag
Mit dem Rolli-Parkour beim Kinder-Gesundheitstag vom MTV Heide und der AOK Nordwest.
(Spezial-)Radtour für Menschen mit und ohne Behinderung
Liebe Netzwerkpartner*innen,
vom 14.6. bis 4.7.2025 findet das Stadtradeln 2025 in Heide statt.
Gemeinsam
- mit dem Mobilitäts-Manager der Stadt Heide
- dem Kreissportverband
- und der Beauftragten für Menschen mit Behinderung des Kreises
wollen wir das „inklusive Stadt-Radeln“ starten: Menschen mit Behinderungen werden im Verkehr zu wenig berücksichtigt. Deswegen wollen wir die Innenstadt in Heide auf Barrierefreiheit überprüfen:
Wo gibt es Barrieren?
Was könnte man verbessern?
Diese Vorschläge geben wir an die Stadt-Verwaltung weiter.
Wir wollen dabei mit Fahrrädern oder Spezial-Rädern fahren. Spezial-Räder sind zum Beispiel
- Rikschas
- Dreiräder
- Handbikes
Wann? am 25.06.2025 von 17 bis 18 Uhr
Wo? Treffpunkt: Bahnhof Heide, Bike- und- Ride-Anlage Rüsdorfer Straße
Wir wollen gleichzeitig werben für
- mehr Verständnis für die Probleme von Menschen mit Behinderungen
- mehr Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Verkehr.
Bitte für das inklusive Stadt-Radeln anmelden unter: https://www.stadtradeln.de/heide
Es ist kein (Spezial-) Rad vorhanden?
Es besteht Interesse, ein ganz neues Rad auszuprobieren?
Wir haben DIE Lösung!
Wählen Sie ein (Spezial-) Rad aus der Liste aus.
Wir leihen es für Sie kostenfrei aus.
Bitte teilen Sie Ihr Lieblings-Rad bis spätestens 30.05.2025 mit.
Dann können wir das Rad rechtzeitig bestellen.
Wir freuen uns auf viele Menschen, die sich beim inklusiven Stadt- Radeln beteiligen!
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Karsten Hartmann
-Mobilitätsmanager-
Stadt Heide – Marktstadt im Nordseewind
-Der Bürgermeister-
Postelweg 1
25746 Heide
Telefon: +49 481 6850-625
Karsten.Hartmannstadt-heidede
Bildung vor Ort für inklusiven Sport
Neues Fort- und Ausbildungsangebot des LSV
- Keine festen Termine mehr
- Von Jedem für seine Region oder seinen Sportverein buchbar
- Angebote gehen von 45 Minuten online bis zu 40 LE in Präsenz
- Mehrere Module sind miteinander kombinierbar
- 45 Minuten (online) z.B. zum Thema Anträge stellen; welche Förderungen gibt es für inklusive Projekte; Inklusion verstehen und gestallten u.s.w.
- 2h 15 min (online) z.B. zu den Themen: Organisation von inklusiven Teams im Training; der Sportverein als Partner im Netzwerk Inklusion; Inklusiver Sport-Teilhabe ermöglichen u.s.w..
Präsenz 8 LE
- Sport und Freizeitangebot inklusiv weiterentwickeln
- Deutsches Sportabzeichen als inklusives Vereins Highlight gestalten
- Kindersportfeste – Minisportabzeichen und Kinderolympiade im Netzwerk inklusiv entwickeln
- Kinder- und Jugendfreizeiten für Alle inklusiv gestalten
- Internationaler Jugendaustausch – grenzenlos optimistisch und inklusiv
- Fortbildung FWD: Inklusion im Sportverein
Präsenz 10-15 LE
- Inklusion im Vereinsmanagement (15 LE)
- Inklusion in der Jugendgruppen-Arbeit (10 LE)
- Inklusion in der Sportjugend erlebbar machen (10 LE)
Präsenz und online 16 LE oder 40 LE
- Assistent*in im inklusiven Sportangebot (16 LE)
- Inklusion im Breitensport (40 LE)
Ansprechpartner beim LSV:
Klaus Rienecker
0431 6486-230
inklusionsportjugend-shde
Mehr Infos
Einladung zum 5. Inklusionsdialog (neuer Termin)
Liebe Inklusionsinteressierte,
die meisten kennen uns bereits, wir sind Miriam Reich und Michael Hegger und seit 8.April 2025 als ein Team im Projekt Inklusion und Sport beim Kreissportverband Dithmarschen tätig. Wir möchte in Dithmarschen das inklusive Sportangebot und das Netzwerk weiter ausbauen.
Da wir über den Bereich Inklusion regelmäßig informieren möchten und zum Erfahrungsaustausch und zur weiteren Ideenfindung anregen möchten, ist für Mittwoch, den 07.05.2025 um 18.30 Uhr unser 5. Inklusionsdialog für Interessierte Vereine, Werkstätten und andere Organisatoren im Bereich Inklusion geplant. Möchte jemand an dem Tag ein Projekt oder eine Projektidee vorstellen oder, meldet Euch gerne bis zum 30.04.2025 bei uns!
Das Treffen findet mit Barrierefreiheit im Multifunktionsraum der Sporthalle am Schulzentrum Heide-Ost, Friedrich-Evers-Straße 7 in Heide statt.
Auf zahlreiche Anmeldungen an inklusion-ksv@t-online.de bis zum 04.05.2025 freuen wir uns!
Mit sportlichen Grüßen
Miriam Reich und Michael Hegger
(Inklusionskoordinatorin und Projektleiter Inklusion im KSV Dithmarschen)
Das war der Tag der Möglichkeiten
Wir waren beim Tag der Möglichkeiten des Landesverbandes körperlich und mehrfachbehinderter Menschen (LVKM-SH) und hatten richtig Spaß. Unser Rolli-Parcour war vor allem bei Kindern richtig beliebt. Viele hatten Respekt vor den drei Stationen, flitzten in der zweiten Runde schon über die Hindernisse. Auch unsere "großen Kinder" Michael und Mathis mussten den Parcour natürlich testen und hatten Spaß, wie ihr an den Videos erkennen könnt.
Außerdem nutzten wir die Chance, um mit anderen Anbietern inklusiver (Sport-)Angebote ins Gespräch zu kommen.
Tag der Möglichkeiten vom LVKM-SH
Der Tag der Möglichkeiten für Dithmarschen und Steinburg ist der Nachmittag im November, an dem ihr in barrierefreie und inklusive Freizeitmöglichkeiten hereinschnuppern könnt. Für jede*n ist etwas dabei, ob mit oder ohne Behinderung.
Der Landesverband für körper- und mehrfach-behinderte Menschen (LVKM-SH) bietet zudem eine Fortbildungsreihe, um noch mehr Möglichkeiten zu schaffen.
Michael wird Projektleiter Inklusion
Unser Vorstand stellt sich vor. Michael hat die vakante Projektleitung Inklusion übernommen und stellt sich auf dem nächsten Verbandstag zur Wahl.
Rollstuhl-Parkour für alle!
Als engagierte Plattform für Sportvereine und Sportler in Dithmarschen freuen wir uns, Euch mitteilen zu können, dass wir einen Rollstuhl-Parkour von der Aktion Mensch erhalten haben. Dieser fördert nicht nur die Inklusion, sondern bereichert auch das sportliche Angebot in unserer Region.
Vielen Dank an die Aktion Mensch!
Dank ihrer Unterstützung können alle Dithmarscher Sportvereine den Rollstuhl Parkour ab sofort kostenlos ausleihen. Der Parkour bietet eine hervorragende Möglichkeit, Inklusion im Sport zu leben und allen Menschen, unabhängig von ihren Fähigkeiten, die Freude am Sport zu ermöglichen.
Ab Dezember wird der Rollstuhl Parkour zum ersten Mal bei den Vorläufen der Kinderolympiade eingesetzt. Dies ist eine großartige Gelegenheit, die Kinder an inklusiven Sport heranzuführen und sie für die Vielfalt des Sports zu begeistern.
Wir laden alle Vereine herzlich ein, diesen innovativen und vielseitigen Parkour zu nutzen. Lasst uns gemeinsam die Barrieren im Sport abbauen und das Miteinander fördern!
Für weitere Informationen und die Ausleihe stehen wir Euch jederzeit gerne zur Verfügung.
Gemeinsam sportlich – gemeinsam inklusiv!
4. Inklusionsdialog
Liebe Inklusionsinteressierten rund um den Sport,
hier kommt die Einladung zum 4. Inklusionsdialog bei uns in Heide.
Wie immer möchten wir uns mit Euch gerne zum Thema Inklusion und Sport austauschen und so den inklusiven Sport weiter ausbauen.
Beim Inklusionsdialog am 18.9.2024 um 18 Uhr kann diesmal unter anderem ein Fahrrad für Rollstühle ausprobiert werden.
Die Einladung dazu darf gerne auch an andere weitergeleitet werden.
Einladung zum 4. Inklusionsdialog
Entdecken Sie Mobilität mit dem Fahrrad
Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen bis zum 16.9.2024!
Mit sportlichen Grüßen,
Miriam und Michael
Astrid-Lindgren-Schule bei der Sportabzeichen-Tour 2024
Am 28.06. machte die Sportabzeichen-Tour 2024 Halt in Geesthacht. Die Schülerinnen und Schüler der Astrid-Lindgren-Schule hatten bereits in der Vorwoche mit Weitsprung und Schwimmen erste Disziplinen abgelegt und waren nun ins Herzogtum Lauenburg gereist um das Deutsche Sportabzeichen abzulegen. Abgerundet wurde das Abenteuer mit der Übernachtung in der Jugendherberge Lauenburg direkt an der Elbe.
Inklusionskoordinatorin im KSV
Sport tut gut und hält fit. Vor allem aber ist Sport für alle da. Auch Menschen mit Einschränkungen sollen von den vielfältigen Angeboten profitieren.