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SPEP - Sport(-stätten)entwicklungsplanung

Der Kreissportverband Dithmarschen wird in ehrenamtlicher Arbeit in enger Abstimmung mit der Kreisverwaltung in den nächsten Monaten und Jahren einen Sport(stätten)entwicklungsplan erstellen.

Sport im Umbruch: was erwartet uns in den nächsten Jahren?

Sport liegt im Trend. Immer mehr Menschen sind sportlich aktiv. Sie brauchen ausreichend Räume und Flächen, um sich zu bewegen.

Ziel der Sport(stätten)entwicklungsplanung ist die Entwicklung eines zukunftsorientierten Planungsinstrumentariums, das die gewandelten Organisationsformen des Sports und das geänderte Sportverhalten der Bevölkerung berücksichtigt. Dabei spielt die Berücksichtigung der demographischen Veränderungen in Dithmarschen eine immer größere Rolle. Damit hat diese Fachplanung einen zentralen Bezug zur kommunalen/regionalen Daseinsvorsorgeplanung.

Mit dem Verlust von Schulen, Postfilialen, Einzelhandelsgeschäften, Bäckereien und Gaststätten hat der ländliche Raum schon seit Jahrzehnten zu kämpfen. Aber besonders heftig könnte es künftig das Amt Eider treffen. Der Rückgang der Einwohnerzahl ist alarmierend.

Allein im ersten Quartal des Jahres 2012 ist ein Verlust von 100 Menschen registriert worden. Das zumindest belegen die jüngsten Zahlen des Statistischen Amtes für Hamburg und Schleswig-Holstein. Solch einen Rückgang hat es in der Region zwischen Karolinenkoog im Westen und Wrohm im Osten seit der Fusion der drei Verwaltungen im Jahr 2008 nicht gegeben. Seitdem ist die Bevölkerungszahl von 19 089 um 617 Einwohner gesunken. (Auszug aus Dithmarscher Landeszeitung vom 25. November 2012 von Ralf Tiessen)

Kreisübergreifend sieht es nicht viel besser aus. Noch treibt statistisch jeder dritte Dithmarscher Sport in einem dem KSV angeschlossenen von zurzeit 152 Vereinen. Darüber hinaus wird in Kindergärten, Schulen, weiteren Sportvereinen und Organisationen sowie in kommerziellen Bereichen Sport angeboten. Demgegenüber steht der Bedarf an Sporttreibenden, an sanierungsbedürftigen Sportanlagen, aber auch Sportanlagen, die nicht vollends ausgelastet bzw. ausgelastet sind. Eine einzige Leichtathletikhalle steht unseren herausragenden Leistungssportlern nur in Meldorf zur Verfügung. Weiterhin gibt es auch in Dithmarschen viele Nichtschwimmer und Bewegungsmuffel - die den Hallennutzungs- und Eintrittsgebühren gegenüberstehen.

Es gibt noch viele Punkte mehr, die uns alle in Zukunft herausfordern werden. Zudem gibt es keine umfassende Übersicht über die gesamte Infrastruktur des Sportgeschehens in Dithmarschen.

Der Sport(stätten)entwicklungsplan soll die flächendeckende sowie bedarfs- und funktionsgerechte nachhaltige Versorgung unserer Region mit Sportanlagen zum Inhalt haben und berücksichtigt auch die zukünftigen Entwicklungen auf Gemeinde- und Ämterebene, sowie die Freizeit- und Erholungsfunktion.

Deshalb hat sich ein siebenköpfiges Team des KSV gebildet, um kostensparend für Dithmarschen Grundlagenarbeit zur Erstellung eines Sport(stätten)entwicklungsplans zu leisten.

Begonnen haben wir im September 2013 mit der ersten Kick-Off-Veranstaltung im Amt KLG Eider.

 Ansprech- und Kontaktstellen für Fragen zu Sanierungsmaßnahmen, Neubauten und besonderen Vorgaben zu Sportstätten (Sporthallen, Schwimmhallen-/ bäder, Außenanlagen bis hin zum Arbeitsschutz, Brandschutz, Unfallsicherheit usw.

Im Einzelnen werden Informationen geboten, zu Berufsgenossenschaft, Internationale Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen (IAKS),Internationale Akademie für Bäder-, Sport- und Freizeitbauten e.V. in Deutschland (IAB) und Arbeitsgemeinschaft Deutscher Sportämter (ADS)