Neuigkeiten


Fördermittel für Vereine und Verbände im Bereich Digitalisierung durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt!

Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt

Unter dem Titel „Gemeinsam Wirken in Zeiten von Corona“ hat die Stiftung ihr erstes Förderprogramm auf den Weg gebracht, um gemeinnützige Organisationen sowie das Engagement und das Ehrenamt in der Corona-Pandemie zu unterstützen. Damit können insbesondere auch Sportverbände und Sportvereine von den Unterstützungsleistungen profitieren.

Gefördert werden Projekte und Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung, zur Digitalisierung der Vereinsarbeit sowie zur Struktur- und Innovationsstärkung in strukturschwachen und ländlichen Räumen.

Es ist eine Förderung von bis zu 90% z.B. für folgende Projekte möglich!

  • Sachausgaben (z.B. Hardware oder Software)
  • projektbezogene Personalkosten (sozialversicherungspflichtige Beschäftigung)
  • projektbezogene Honorarkosten (z.B. für Programmierung oder Design)
  • begleitende Beratung, Qualifizierung und Coaching (z.B. für die Einführung neuer Software)

Insgesamt stehen Fördermittel in Höhe von 23. Mio. für das Jahr 2020 zur Verfügung, die per Antragsverfahren durch die Bundesstiftung vergeben werden. Einzelprojekte können mit bis zu 100.000 € gefördert werden. Anträge können ab sofort gestellt werden und die Bewerbungsfrist endet bereits am 1. November 2020, da die Mittel noch in diesem Jahr von der Stiftung verausgabt werden müssen (Abruf spätestens bis zum 15.12.2020, Rechnungszahlung i.d.R. spätestens 6 Wochen nach Abruf).

Das Projekt darf zum Zeitpunkt der Antragstellung grundsätzlich noch nicht begonnen worden sein. 
Bitte senden Sie den Förderantrag mit allen Unterlagen unterschrieben per Post zu:

Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt
Woldegker Chausee 35
17235 Neustrelitz

Alle Informationen zur Förderung sowie die Förderrichtlinien finden Sie hier: https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/foerderung/ .

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Katy Lange, 0431/6486-333, katy.langelsv-shde oder Jutta Mahncke, jutta.mahnckelsv-shde, 0431/6486-196.

Hintergrund: Die Bundesstiftung für Engagement und Ehrenamt wurde am 2. April 2020 durch die drei Bundesministerien für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), des Innern, für Bau und Heimat (BMI) sowie für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) errichtet. Vorausgegangen war ein ca. 1,5-jähriger politischer Prozess, an dem sich der DOSB intensiv in das Gesetzgebungsverfahren eingebracht hat. Das vorrangige Ziel der Stiftung ist es, die Zivilgesellschaft und das vielfältige bürgerschaftliche Engagement und Ehrenamt zu unterstützen.

 


Neuer Vorsitzender für den KSV Dithmarschen


Projekt "Schule und Verein"

Können und Wissen für den Nachwuchs (Text von U.Seehausen)

Projekt "Schule und Verein" soll junge Athleten fördern und fordern

Heide (us) Die Beine sind leicht angewinkelt, sein Blick richtet sich konzentriert nach vorne. Und schon fegt Jesper Ole Esch über die Bahn.

Heide (us) Die Beine sind leicht angewinkelt, sein Blick richtet sich konzentriert nach vorne. Und schon fegt Jesper Ole Esch über die Bahn.

Der Absprung ist nahezu perfekt, die Landung gelungen. "Weitsprung ist meine Lieblingsdisziplin", erzählt der Zehnjährige und strahlt. Noch drei Versuche und dann es geht weiter auf den Rundkurs um den Sportplatz. Körperliche Aktivität tut gut: Das Projekt "Schule und Verein" bewegt nicht nur ihn.

Es ist Freitagnachmittag, Punkt 15 Uhr. Das Stadion Heide-Ost ist wieder gut gefüllt. Rund 20 Jungen und Mädchen tummeln sich im Raum. Die nächsten 90 Minuten umfassen intensives, abwechslungsreiches Training mit Schülern der Klassen fünf bis acht des dortigen Gymnasiums. Nach dem Aufwärmen stehen Springen, Laufen und Werfen auf dem Programm.

Mittendrin: Slawa Karsten und Jonas Bingert. Der eine, Karsten, fast schon ein Ur-Gestein des MTV Heide, Sportlehrer und langjähriger Übungsleiter. Der andere, 21-jährig, von der Sportschule Friedrich-Ludwig-Jahn aus Potsdam kommend, sammelt im Moment als ehrenamtlicher Trainer Erfahrung. Beide arbeiten als Betreuer im Projekt "Schule und Verein", dass es in Heide-Ost bereits seit 2011 gibt.

Sie wollen ihr sportliches Können und Wissen dem Nachwuchs weitergeben. Ihr Kooperationspartner ist das städtische Gymnasium. Dessen Sportlehrer Martin Simon lobt das gute Einvernehmen - und die Beteiligung. "Kinder brauchen gerade in dieser Zeit Sport. Sie sind an der frischen Luft und fordern ihren Körper. Der gute Zulauf zeigt, dass die Angebote gerne in Anspruch genommen werden", hat der Pädagoge mit Freude beobachtet. Die Einweihung der neuen Hallen komme dem Projekt besonders entgegen: "Dann haben die Schüler im Winter ein Dach über dem Kopf und viele tolle Möglichkeiten, noch mehr zu machen."

Kinder für mehr sportliche Bewegung zu begeistern und dazu deren geistige Entwicklung zu fördern - das ist das Ziel der vom Landessportverband (LSV) 1993 gegründeten Initiative "Schule und Verein. Laut Thomas Niggemann, Geschäftsführer Breitensport im LSV, beteiligen sich im Schuljahr 2020/21 landesweit mehr als 120 Sportvereine an insgesamt 530 Maßnahmen. Seiner Darstellung zufolge profitieren circa 6000 Jugendliche wöchentlich von den außerunterrichtlichen Angeboten.

Rund 200 000 Euro stehen in diesem Zeitraum für die Finanzierung zur Verfügung. Das Geld stammt aus Mitteln des Landessportverbandes, des Bildungsministeriums sowie Zuwendungen des Sparkassen- und Giroverbandes. Arbeitsgemeinschaften im Rahmen von "Schule und Verein" sind in Dithmarschen spärlich gesät. Aktuell seien 19 Maßnahmen am Start, betont Nina Krause, zuständige Beauftragte des Kreissportverbandes. "Da ist noch deutlich Luft nach oben und deshalb werden wir das Projekt jetzt intensiver bewerben."


"Kein Kind ohne Sport"

SG Dithmarschen-Süd von der Sportjugend Schleswig-Holstein ausgezeichnet!

Die Sportjugend SH will mit der Aktion "Kein Kind ohne Sport" besonders den Neustart der Kinder-und Jugendsportangebote in den Vereinen nach dem coronabedingten Lockdown unterstützen. Mit den Starterpaketen, die unter anderem auch Sportmaterial und Fortbildungsgutscheine sowie ein Beratungsangebot  im Gesamtwert von 450,00 € beinhalten,  soll es den Vereinen ermöglicht werden, geplante Projekte zu starten oder bestehendes Engagement zu erweitern.

Für Jan-Ole Rohde, Vorsitzender der SG Dithmarschen-Süd trafen die geforderten Kriterien für den Wettbewerb  auf die Handballer der Spielgemeinschaft zu und er motivierte die Jugendwartin Friederike Niebuhr zu einer Teilnahme. Die SG Dithmarschen Süd erhielt daraufhin von der Sportjugend Schleswig-Holstein Starterpakete für die  Handballsparten der 5 Stammvereine: MTV Burg,  MTV St. Michaelisdonn, MTV Süderhastedt, SV Hochdonn und TSV Eddelak.

 


Der Sportheld des Monats Januar kommt aus Dithmarschen! (Eine Aktion des LSV & den VR Banken)


Trauer im Kreissportverband Dithmarschen

Trauer um LSV-Ehrenmitglied Wolfgang Beer

Am 21. Oktober 2019 ist Wolfgang Beer, LSV-Ehrenmitglied und langjähriger Vizepräsident, im Alter von 79 Jahren verstorben. Mit großer Kraft und bewundernswertem Optimismus hat er sich lange gegen seine schwere Krankheit und ihre Folgen gewehrt.

Wolfgang Beer hat sich in über fünfzigjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit auf Vereins- und Verbandsebene herausragende Verdienste um den Sport in Schleswig-Holstein erworben.

Weit über drei Jahrzehnte von 1972 bis 2009 war Wolfgang Beer im Kreissportverband Dithmarschen tätig: als Beisitzer, als Vorsitzender der Sportjugend und von 1986 bis 2009 als erster Vorsitzender. 1991 wurde er in den Vorstand des Landessportverbandes Schleswig-Holstein gewählt. Von 2008 an übte Wolfgang Beer über ein Jahrzehnt das Amt des LSV-Vizepräsidenten aus und wurde 2018 zum Ehrenmitglied des Landessportverbandes ernannt.

Unvergessen werden seine Integrität, sein außergewöhnliches Einfühlungsvermögen und seine menschliche Wärme im täglichen Umgang bleiben. Sein Wirken war stets dem Wohl der Menschen verpflichtet. Sein Rat hatte Gewicht. Zugleich übernahm er Verantwortung. So war Wolfgang Beer einer der Gründerväter des Projektes „Sport gegen Gewalt“ auf Kreis- und Landesebene. Seinem langjährigen Engagement als Vorsitzender des LSV-Ausschusses „Sport und Umwelt“ war es zu verdanken, dass in langen Verhandlungen mit der Landesregierung ein bis heute ausstrahlender Interessenausgleich von Sport- und Umweltbelangen in Schleswig-Holstein erreicht werden konnte. In den letzten Jahren seines aktiven Engagements im LSV wurde unter seiner Federführung die Bildungsarbeit im Landessportverband gemeinsam mit den Vereinen und Verbänden zukunftsweisend neu aufgestellt.

Für seine außergewöhnlichen Verdienste um den Sport wurde Wolfgang Beer 1996 mit der Goldenen Ehrennadel des Landessportverbandes, 1997 mit der Sportplakette des Landes Schleswig-Holstein und 2003 mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Wir verlieren mit Wolfgang Beer nicht nur einen Sportfunktionär, der sich durch sein persönliches Wirken einen herausragenden Ruf in Schleswig-Holstein erworben hat.

Wir verlieren einen Freund.

Der Landessportverband Schleswig-Holstein wird Wolfgang Beer ein ehrendes Andenken bewahren. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie.

Quelle: LSV Sportforum 11/19